Interessante Details auf einen Blick:
SFX basiert auf dem OpenURL Standard, ursprünglich entwickelt von Oren Beit-Arie (Ex Libris) und Herbert Van de Sompel.
Die SFX Datenbank ist in ihrem Umfang und ihrer Funktionalität konkurrenzlos. Sie enthält ein umfangreiches Set an vorkonfigurierten Ressourcen, einfach anpass-und erweiterbar.
Der SFX Server kann lokal installiert oder von Ex Libris gehostet werden.
SFX ist ein unabhängiges Produkt, das sich ebenso problemlos in die meisten automatisierten Bibliothekssysteme, Bibliotheksportale und Lernumgebungen integrieren lässt wie in alle Ex Libris Produkte.
SFX arbeitet mit DOIs und CrossRef.
SFX ist Unicode kompatibel
SFX ist als Einzel- und als Konsortialmodell erhältlich.
SFX verbindet die verschiedenen und ständig anwachsenden Informationsquellen und Services einer Bibliothek miteinander und stellt sie den Nutzern auf Knopfdruck zur Verfügung. Der Nutzer springt direkt von einer Informationsquelle zur nächsten oder ruft direkt aus einem Suchergebnis heraus passende Services der Bibliothek ab, ohne seine Daten zu verlieren. Das Ergebnis ist eine optimale Ausnutzung der Dienste einer Bibliothek sowie ein zufriedener Nutzerkreis. SFX erhielt 2001 den Best New Product" Award vom Charlston Advisor, von Nutzern nominiert.
SFX ist robust, flexibel und unabhängig. Mit SFX stellt die Bibliothek ihren Nutzern Dienste, Informationen und Daten immer dann zur Verfügung, wenn sie aus dem Kontext der Recherche heraus benötigt werden. Dazu gehören z.B. Links von Literaturzitaten direkt in den elektronischen Artikel oder - falls dieser nicht vorhanden ist - zu entsprechenden Dokumentlieferdiensten. Bibliothekare können selbst geeignete Informations- und Datenquellen zusammenstellen und miteinander verknüpfen.
Über ein Webinterface kann die Bibliothek die SFX KnowledgeBase selbst anpassen und erweitern. Anfang 2004 sind in der SFX KnowledgeBase neben einer Vielzahl anderer Services auch bereits über 21.000 elektronische Zeitschriften - kostenpflichtige und frei erhältliche - vorkonfiguriert. Über regelmäßige Updates wird die KnowledgeBase ständig gepflegt und erweitert.
Der Nutzer erhält eine einfache und intuitive Navigation durch eine oft für den Laien undurchschaubare Informationslandschaft. Über einen SFX Button, der in jedem Eintrag einer Datenbank oder eines OPACs erscheint, kann er ein Menü mit Linkservices aufrufen. Die Zusammenstellung der Services auf jedem Menü richtet sich nach den Metadaten des Ausgangsdokuments, Informationen zum Nutzer und der Ausgangsdatenbank. Dadurch ist jedes Menü kontext-sensitiv und zeigt nur relevante Services für den Nutzer, die Datenbank und das Dokument an.
SFX erweitert Horizonte
SFX erweitert das Konzept des Verlinkens weit über eine einfache Verbindung von Literaturzitat und Volltext hinaus. Die Bibliothek kann selbst die Benutzerführung wählen. Wenn z. B. der elektronische Volltext nicht vorhanden ist, erhält der Nutzer einen entsprechenden Hinweis und kann sofort den Katalog nach einer Printausgabe überprüfen oder eine Bestellung über Dokumentlieferdienste oder Fernleihe abschicken. Andere mögliche Links sind z.B. Patentinformationsservices oder auch Recherchen in webbasierten Datenbanken, z.B. nach Werken desselben Autors oder Informationen zum selben Fachgebiet. Bibliothekare können entweder vordefinierte Zielsysteme aus der KnowledgeBase auswählen oder eigene kreieren.
SFX - Mehr als nur ein Linkserver
Das webbasierte Administrationtool von SFX sowie die umfangreiche KnowledgeBase ermöglichen der Bibliothek eine einfache Aktivierung und Einrichtung eigener Services. Einmal implementiert dient SFX als die zentrale Datenbank für E-Journals. Die Datenbank wird nicht nur für die Erstellung von Links verwandt. Der Nutzer hat darauf auch über eine Suchmaske direkt Zugriff oder kann in einer webbasierten A-Z Liste blättern sowie direkt auf die Homepsge der gewünschten Zeitschrift springen. Weitere Tools zur Benutzerführung ermöglichen, die Erhältlichkeit eines Dokuments im Katalog zu prüfen und abhängig davon, bestimmte Services, wie den lokalen Dokumentlieferdienst, anzuzeigen. SFX bietet damit ein anbieterunabhängiges Tool zur Verwaltung von Webressourcen. Umfassende Nutzungstatistiken ermöglichen der Bibliothek, die Ausnutzung ihrer Ressourcen jederzeit zu analysieren.